|
Anja studiert Bibliotheks- und Informationswissenschaft in Oslo related: Thomas in Berlin und anderswo - Anika auf Vadnes - Anita im Norden Aktuell - November - Oktober - September - August |
|
2008-11-24
Die letzten zwei Naechte gab es endlich wieder Gelegenheit auf meiner geliebten Luftmatratze zu schlafen. Die Studentenpfadfinder haben eine Weihnachtsfeier im Wald arrangiert. Also in einer "Huette" im Wald. Wir hatten einen Kamin, einen Heiz- und einen Kochofen, originale 60er/70er Jahre Wohnungseinrichtung, Wasserstelle und Aussenklo; ein drei-Gaenge-Weihnachtsessen am Samstag und ein schooeenes Wochenende. Die norwegische Weihnachtsfeier heisst "Julebord" und unsere Feier war kein "richtiges" Julebord, weil wir nicht festlich genug angezogen waren (trotz Bemuehungen in der Richtung) und das Menue etwas untraditionell (zu meinen Gunsten) interpretiert haben.
Am Donnerstag habe ich mich erneut an einem Hash in der Oslomark versucht und dadurch einen spannenden Nachmittag verlebt. Es gibt nur wenige Fotos von dieser Expedition.
Am gleichen Tage war ich nochmal in der Bibliothek in Røa, und habe von dort einige Fotos mitgenommen, mit denen ich meine norwegische Bibliotheksbilderserie beginnen moechte.
2008-11-14
song of the day: Strawberry Jam (Lindalou and Michael Ryge)
Seit ein paar Tagen habe ich das norwegische Pendant zu Inetbib abonniert (also "die" Mailingliste ueber alles, was Bibliothekar_innen moeglicherweise interessiert). Und was sehe ich heute? Oh, eine Meldung aus Deutschland! Hm. Solche Meldungen ueber deutsche Bibliotheken gelangen dann also bis nach Norwegen.
Da bin ich doch versucht, zu wuenschen, dass die in der Filmzeitschrift Z (Nr.2 2005) genannten Stereotype das einzige bleiben, was man in Norwegen von Deutschland zu wissen glaubt. Dass man hier jahrelang mit Derrick bestrahlt wurde, hatte ich ja schon mitbekommen - der Bekanntheitsgrad des deutschen Pornos war mir nicht so bewusst. (Ich moechte bitte eigentlich auch nicht wissen, was "deutscher Porno" ist!)
Ein neues Abenteuer kuendigt sich an. In Tromsø findet in zwei Wochen eine Konferenz ueber institutionelle Archive und Open Access statt. Die Konferenz ist aus mir unerklaerlichen Gruenden kostenlos, und daher werde ich sie besuchen. Das ist dann das erste Mal, dass ich alleine fliegen werde (und hoffentlich auch das letzte). Ansonsten habe ich vor, in meinem Hotelzimmer (!) Fernsehn zu gucken bis ich dumm werde oder norwegisch kann; ausser zwischen 18 und 24 Uhr, denn dann muss ich draussen sein und auf das Nordlicht warten, das zu sehen sein kann, wenn der Himmel klar ist und man Glueck hat. Juchhu.
2008-11-11
Sondereintrag, weil es Dinge gibt, die niemandem vorenthalten sein sollten.
Mega Man 3 W/Lyrics EXTENDED REMIX und
Mega Man 2 WITH LYRICS.
Damit kann ich mich identifizieren: Boyzvoice - Library Girl (es ist vor 8 Jahren in der Bibliothek gedreht worden, wo ich letzte Woche arbeitete!)
Und weil's so schoen war, gleich noch mehr von den charmanten Jungs:
Boyzvoice - We are the playmomen (gewidmet meiner Zimmernachbarin zur Linken),
dieses dann fuer diejenigen, die schon in Weihnachtsstimmung sind (oder kommen wollen):
Boyzvoice - Let me be your Father Christmas,
dieses schliesslich fuer die, die noch nicht an Weihnachten denken wollen:
Boyzvoice - Quanta costa cerveza.
In unser aller Youtube sind weitere Perlen zu finden.
2008-11-10
song of the day: kenya
Die Welt hat einen neuen Praesidenten. Juchhee. Auch ich wollte das nicht unerwaehnt lassen.
Und was sind hier so die Neuigkeiten?
Der erste Schnee war da... Hier in der Stadt blieb er nicht so lange, aber ausserhalb schon. Einige Impressionen finden sich in Thomas' Expedition (englisch) und Anjas Expedition (englisch). Thomas musste sich ja irgendwie die Zeit vertreiben, waehrend ich waehrend seines Besuches Arbeiten war.
Meine Arbeit hat Spass gemacht, und ich bin ja so stolz. Interviewt habe ich! Auf norwegisch! Ok, es waren meist nur fuenf einfache Fragen und man konnte die Antworten aus einem Schema auswaehlen, aber wir wollen das ja mal jetzt nicht klein reden. Der Job funktionierte so: Ich (gleich ein bis drei weiteren Beobachter_innen) lungere unauffaellig im Eingangsbereich der oeffentlichen Bibliothek in Røa herum und warte, dass jemand kommt. Die naechstbeste Besucherin wird waehrend ihres Bibliotheksbesuches beschattet, und es wird notiert, wo sie sich wie lange aufhaelt und was sie wie lange macht. Wenn sie dann nichtsahnend die Bibliothek verlassen will, muss ich mich auf sie stuerzen und interviewen. Das stellte sich als erstaunlich einfach heraus - die Bibliotheksbesucher in Røa sind sehr hoeflich und schienen sich oftmal geradezu darueber zu freuen, dass man sie etwas fragte.
Ein besonderes Highlight im Bibliotheksalltag war der Samstag, wo es eine Kindertheatervorstellung in der Bibliothek gab. Ich sage jetzt mal nicht, wovon die handelte, aber gleich werde ich eine Liste einfuegen, aus der das hervorgeht. Jedenfalls kamen zu dieser Veranstaltung haufenweise kleine Zwerge (zwei bis sechs Jahre) in die Bibliothek gepurzelt. Die haben alle gewuselt und sich gefreut.
Wunderbare Dinge, die es in der oeffentlichen Bibliothek in Oslo - speziell Røa - gibt: